Was sind meine Hard- und Software Lösungen für die Bildbearbeitung?

 

 

Die Bilddateien werden immer größer, mehr Pixel, aufwändigere Bildbearbeitungsalgorithmen. All das muss adäquat verarbeitet und aufbereitet werden. Wenn man nicht Stunden lang warten will braucht das Leistung, Leistung und noch mehr Leistung. Und auch hier zählt der Grundsatz: Stets die Qualität bis zum Schluss hoch zu halten. Dass heisst nicht das Bild zur bearbeitung runter skalieren um lästige Ladezeiten am Rechner zu vermeiden.

Aus diesem Grund arbeite ich mit mehreren kalibrierten Monitoren, welche auf eine genaue Farbwidergabe konzipiert sind. Das bedeutet ich kalibriere meine Monitore jeden Monat neu um etwaige Abweichungen durch den Verschleiß zu kompensieren. Durch die Kalibrierung habe ich eine durchgängige Farbwiedergabe. Das bedeutet, auf jedem Display wo ich das Bild betrachte, sehen die Farben gleich aus. Ob Kamera Display, oder PC Monitor. Schließlich habe ich das Druckerfarbprofil des Fotolabors welches dann erlaubt, die Bilder auf dem Monitor so zu betrachten, wie ich sie tatsächlich auch nach der Bestellung in den Händen halten werde.

Dieser Prozess erfordert etwas KnowHow und ist auch nicht wirklich billig, die Mühen lohnen sich aber und tragen zum qualitativen Gesamtergebnis bei.

Die Hardware meines Rechenzentrums könnte mal wieder upgedated werden, hält jedoch noch gut mit. Mit 6 Prozessoren je 2,8 GHZ und über 12GB Arbeitsspeicher lassen sich auch 36 Megapixel schnell bearbeiten. Die Dateien werden auf SSD (solid state Disk) Festplatten gespeichert.  Diese sind schneller im Lese und schreib Zugriff. Das macht sich bemerkbar, denn ein Bild kann mal ohne Probleme 1 bis 2 GB groß werden.

 

Bearbeitet wird mit verschiedener Bildbearbeitungssoftware:

Adobe Photoshop CC (Extended Vers. 2017) 64bit;
Adobe Lightroom CC (2015) 64bit;
Nik Software Complete Collection;
Anthropics Portrait Prof. Studio-Vers. 12 Studio Max;
Nikon Software Capture NX-D
Selbst gebastelte Filter in Photoshop und weitere Plugins aus dem Netz;

 

 

 

 

Die ganzen Datenmengen müssen auch wiederrum verwaltet und gesichert werden. Hierfür verwende ich die Software von Acronis „True Image“. Wöchentlich werden die Daten von der Festplatte kopiert auf externe Festplatte.

Dann gibt es noch das Archiv. Hier hin werden halbjährlich die Bilder aus dem Arbeitsverzeichnis verschoben.
Von dem Archiv wiederum gibt es eine Kopie an einem anderen Ort, welcher sich nicht in unserem Haushalt befindet. Sicher ist sicher!

Zum Glück musste ich noch nie auf die Kopie der Kopie zurückgreifen und ich hoffe auch nicht dass das passiert, aber die Sicherheit zu haben gibt mir ein gutes Gefühl.